Krankenzusatzversicherung

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Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Leistungen in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt. Dies hat dazu geführt, dass die Versicherten oft erhebliche Zuzahlungen sowohl für Medikamente als auch für dringend benötigte Heil- und Hilfsmittel leisten müssen. Um diese Finanzierungslücken zu schließen, wird allen gesetzlich pflichtversicherten Personen der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung empfohlen.

Krankenzusatzversicherung
Krankenzusatzversicherung

Zahlreiche Versicherungsgesellschaften bieten Krankenzusatzversicherungen an. Die Leistungen und die Tarife unterscheiden sich zum Teil erheblich voneinander. Aus diesem Grunde empfiehlt sich vor Abschluss eines Versicherungsvertrages immer ein genauer Vergleich.

In den meisten Fällen kann sich der Versicherte die gewünschten Leistungen nach einem Baukastenprinzip selbst zusammenstellen. Im Krankenhaus können die Kosten für eine Chefarztbehandlung und/oder die Unterbringung in einem 1- bzw. 2-Bett-Zimmer übernommen werden. Weitere mögliche Leistungen einer Krankenzusatzversicherung sind zum Beispiel Kostenübernahmen für alternative Heilmethoden, für Zahnersatz, für Brillen sowie für medizinische Behandlungen im Ausland.

Krankenversicherung – gut geschützt zu vorteilhaften Konditionen

Jeder Einwohner Deutschlands ist per Gesetz verpflichtet, eine Krankenversicherung abzuschließen. Grundsätzlich sind Bürger zu diesem Zweck entweder Mitglied einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Sie haben dabei die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen gesetzlichen Krankenversicherungen und beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zahlreichen privaten Krankenversicherungen.

Auswahl und Wechsel der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Leistungen aller deutschen Krankenversicherungen werden durch den vom Sozialgesetzbuch geregelten Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegt. Aus diesem Grund unterscheidet sich der Leistungskatalog bei Prävention und Behandlung von Krankheiten nicht wesentlich. Lediglich in Bezug auf freiwillige Zusatzleistungen, wie zum Beispiel homöopathische Therapien, Telemedizin und Ähnliches bestehen verschiedene Leistungsangebote. Deswegen lohnt es sich, bei der Wahl der gesetzlichen Krankenkasse eher auf die Beitragshöhe zu achten. Dieser liegt gegenwärtig (Stand 2021) bei 14,6 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Versicherten. Allerdings ist zu beachten, dass diese Beitragshöhe nicht ausreicht, um die Kosten beziehungsweise Ausgaben den gesetzlichen Krankenkassen zu decken. Um die Entstehung eines Defizits zu vermeiden, haben die Krankenkassen das Recht, Zusatzbeiträge zu erheben. Diese fallen von Kasse zu Kassen unterschiedlich hoch aus und werden in Form eines zusätzlichen Prozentbetrages berechnet. Gegenwärtig liegt der Zusatzbeitrag im Durchschnitt bei 1,3 Prozent.

Kündigung der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse

Sie können Ihre Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse mit einer Frist von zwei Monaten jederzeit kündigen. Dabei ist Voraussetzung, dass Sie zuvor zwölf Monate Mitglied bei dieser Krankenkasse waren. Wenn ein Zusatzbeitrag erhoben beziehungsweise dessen Höhe geändert wird, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, das Sie ohne Wartezeit ausüben können.

Die Beitragsbemessungsgrenze

Dieser jährlich neu festgelegte Betrag definiert die Einkommensgrenze, bis zu der die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung erhoben werden. Zurzeit liegt diese Grenze bei einem Brutto-Monatseinkommen von 4.837,30 Euro beziehungsweise einem Brutto-Jahreseinkommen von 58.050 Euro.

Die private Krankenversicherung

Als Student, Beamter, Selbständiger oder Freiberufler können Sie jederzeit eine private Krankenversicherung unabhängig von Ihren Einkünften abschließen. Als abhängig Beschäftigter muss Ihr Einkommen jedoch oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen, damit Sie eine private Krankenversicherung abschließen können. Diese Grenze beträgt für das Jahr 2021 pro Monat 5.632,50 oder pro Jahr 64.350 Euro.

Der Wechsel von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung bietet verschiedene Vor- und Nachteile. Heute bieten private Krankenversicherungen eine Vielfalt verschiedener Vertrags- und Tarifmodelle an, die einen Vergleich der Prämien erschweren. Je nach Auswahl des Tarifs profitieren privat Versicherte von umfangreicheren Leistungen als gesetzlich Versicherte. Grundsätzlich können Sie als Mann in jungen Lebensjahren damit rechnen, dass die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sehr viel niedriger als in der gesetzlichen Krankenversicherung ausfallen. Im fortgeschrittenen Lebensalter steigen dagegen die Kosten für private Policen stark an. Außerdem sollten Sie bedenken, dass eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse in aller Regel schwierig und ab einem Lebensalter von 55 Jahren nahezu unmöglich ist. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine private Krankenversicherung zwar Kosten- und Leistungsvorteile bieten kann, aber mit einem hohen Maß an Unsicherheiten behaftet ist.

Zusatzpolicen für gesetzlich Versicherte

Neben der Vollversicherung in der privaten Krankenversicherung besteht die Möglichkeit, als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung eine private Zusatzpolice abzuschließen. Diese kann beispielsweise Krankentagegeld und extra Leistungen, wie Chefarztbehandlungen oder zusätzliche Therapien umfassen. Besonders beliebt sind Zahnzusatzversicherungen, die große Teile der privat aufzubringenden Kosten  von zahnärztlichen Behandlungen abdecken.

Alle Angaben ohne Gewähr
Erstellt von Harald Köhler

Originally posted 2021-04-17 08:39:10.

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