Über Hafen-Marketing schreibt Peter Hanuschke in der Ausgabe vom 31. Mai 2017




Bremen (ots) – Wer macht was und vor allem wofür? Wenn das nicht klar geregelt ist und entsprechend kommuniziert wird, sorgt das in der Regel für Verunsicherung. So ein Fall ist Via Bremen, der indirekt über Steuern finanzierte Marketingverbund für die Hafen- und Logistikwirtschaft. Die Idee, Interessen zu bündeln und daraus gemeinsame Strategien für den Logistik-Standort insgesamt über die maritime Branche hinaus entwickeln zu wollen, war gut. Und trotzdem ist der Verbund nie in der Branche angekommen.

Vielleicht waren die Zweifel zu groß, ob Via Bremen wirklich im Sinne der Wirtschaft handeln würde. Oder es wurde dieser Organisation einfach nichts zugetraut. Dass die Gremien hauptsächlich mit Vertretern der Geldgeber besetzt waren – sprich der „Staatsbetriebe“ wie der Flughafen GmbH, der Hafengesellschaft Bremenports oder BLG Logistics -, wird sicher auch nicht für Jubel in der Privatwirtschaft gesorgt und das Interesse an Via Bremen beflügelt haben.

So oder so: Das Kapitel Via Bremen ist beendet. Übrig bleibt der Name nur noch als Dachmarke. Wie stark allerdings ein Dach ist, hängt vom Unterbau ab. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, wie gut Bremenports, die Wirtschaftsförderung Bremen und die Bremische Hafengesellschaft harmonieren.

Unter anderen Namen hatten diese drei Gesellschaften schon in früheren Jahren miteinander zu tun gehabt. Ihre Zusammenarbeit soll arg eingeschränkt gewesen sein. Ausgeprägt waren dagegen Grabenkämpfe.

Setzen die drei Gesellschaften da wieder an, hilft nur noch ein radikaler Schritt: Alles, was sich um Marketing dreht, wird in einen Topf geworfen, umgerührt und daraus eine neue Gesellschaft geformt. Ein Blick zum Nachbarn nach Hamburg hilft da vielleicht: Der Verein Hafen Hamburg Marketing ist in dieser Form seit mehr als 30 Jahren tätig.

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